Geschichte

1976

Am 01.04.1976 wurde die Heliotron Kerzen GmbH durch Herrn Peter Schneeberger gegründet, der neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer seit dem Jahr 1970 die Freiburger Wachswarenfabrik zusammen mit Herrn Birmelin jr. leitete, welche in den Folgejahren dank der in Europa neuen Produkte Opferlicht und Dauerkerze mit Festwachseinsatz im kirchlichen Bereich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Irland stark expandierte.

1982

Heliotron setze sich zum Ziel Kerzen mit maximaler Brenndauer herzustellen, die auch bei stärksten Luftbewegungen nicht tropfen. Dafür wurden zwei neue Produkte geboren, die Heliotron Dauerkerze, ein hochwertiger Kunststoffkörper, der einer Wachskerze zum Verwechseln ähnlich sieht und der Heliotron-Ewigbrenner®, welcher als Flüssigwachseinsatz in den Kerzenkörper geschoben wird. Beide Produkte werden auch heute noch in überarbeiteter Form im kirchlichen Bereich vertrieben und bilden eines der wesentlichen Standbeine des Unternehmens.

1983

Der Heliotron-Ewigbrenner wurde am 2. Dezember 1983 zum Patent angemeldet. Das Patent wurde am 10.03.1988 erteilt.

1988

Das Unternehmen übernimmt die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Wachswarenfabrik Hermann Birmelin KG, was sich als schwerwiegenden unternehmerischen Fehler herausstellen sollte.

1991

Im Februar 1991 meldet die Freiburger Wachswarenfabrik in Folge des Unternehmenskaufs der Hermann Birmelin KG Konkurs an.

Logo_Heliotron_Kerzen_bis_2013

1991

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Yvonne Schneeberger erwirbt Herr Peter Schneeberger in Zusammenarbeit mit dem Konkursverwalter die gesamten Vermögenswerte der Freiburger Wachswarenfabrik, den Kundenstamm, die Warenzeichen, sowie das Gebäude, welches noch heute der Sitz des Unternehmens ist und führt den Geschäftsbetrieb in veränderter Form unter der bereits 1976 gegründeten Heliotron Kerzen GmbH weiter. Auf die Produktion von Opferlichten und Kunststoffbechern, welche das Kerngeschäft der Freiburger Wachswarenfabrik waren, wird in Folge des Konkurses verzichtet, so dass die Heliotron Dauerkerze und der Heliotron-Ewigbrenner mit anderen Festwachsprodukten das neue Kerngeschäft des Unternehmens bilden und direkt am Standort hergestellt werden.

1993

Um die Expansion des Unternehmens voranzubringen wurde die Idee entwickelt ein ähnliches Produktkonzept wie jenes für Kirchen und kirchliche Institutionen (Kerzen auf Flüssigwachsbasis) auch an gastronomische Betriebe zu vertreiben, was dem Unternehmen schier unbegrenzte Expansionsmöglichkeiten bot. Hierfür wurden neue Produkte entwickelt, so dass bereits ab dem Jahr 1994 erste Produkte unter dem Markennamen Kerzotron® an die besagte Zielgruppe geliefert werden konnten.

Kerzotron - Heliotron Logo - Kerzen - Flüssigwachs - FlexiLight

1994 - 2010

Insbesondere im Unternehmensbereich „Gastronomie & Hotellerie“ wurde in diesen Jahren mit Hilfe eines engen Netzwerks an Handelsvertretern das Unternehmenswachstum vorangetrieben. So konnte in den Jahren 2005 – 2010 der Umsatz in diesem Bereich verdreifacht werden. Ab 2006 wurde die Expansion und der Aufbau von Handelsbeziehungen zu Gastronomiezulieferern im Ausland ausgebaut, so dass die Produkte zwischenzeitlich in zahlreichen Ländern der Welt vertrieben werden.

2008

Um das internationale Wachstum und die Wiedererkennbarkeit der Marke zu fördern wurde die Marke Kerzotron® in FlexiLight® umbenannt.

flexilight_logo_white - Heliotron Deutschland GmbH - Flüssigwachskerzen

2010

Aufgrund des Weggangs des damaligen Vertriebsleiters des Unternehmens und zahlreicher mit ihm assoziierter Handelsvertreter, brach der Umsatz ab 2010 drastisch ein, was eine geplante Insolvenz des Unternehmens zur Folge hatte.

2011

Am 21. November 2011 entschied sich Herr Peter Schneeberger als Geschäftsführer zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens und der Unternehmensnachfolge dazu, Insolvenzantrag zu stellen und das Unternehmen zusammen mit seinem Sohn, Oliver Schneeberger im Rahmen eines Planinsolvenzverfahrens zu sanieren.

2012

Herr Oliver Schneeberger wird vom Insolvenzverwalter der Heliotron Kerzen GmbH im Rahmen des Planinsolvenzverfahrens am 01.02.2012 zum Geschäftsführer bestellt und zeichnet sich für die Sanierung und Restrukturierung des Unternehmens verantwortlich um dessen Fortbestand zu sichern.

2012 - 2014

Die Restrukturierung des Unternehmens wird im Rahmen eines Sanierungskonzepts durchgeführt. Hierfür wurde u.a. der Vertriebsbereich vollständig restrukturiert und neu aufgestellt. Das Unternehmen setzt fortan auf festangestellte Vertriebsmitarbeiter und ein umfangreiches Vertriebskonzept, welches es ermöglicht in kleinen Teams, welche regional für eine entsprechende Marktabdeckung sorgen zu wachsen. Zeitgleich wurden zahlreiche Produkte abgekündigt um Platz für ein neues, zeitgemäßes Produktsortiment zu schaffen. Innerbetrieblich wurden neue Serviceeinheiten eingeführt um eine optimale Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.

2013

Im Zuge der Sanierungsbemühungen wurde der Vertriebsbereich stark gefördert, so dass ein nachhaltiges Wachstum entstehen kann. Zwischenzeitlich konnte ein nahezu flächendeckendes Netz an kompetenten Vertriebsmitarbeitern aufgebaut werden, welches stetig verstärkt wird um eine umfassende Kundenbetreuung vor Ort zu gewährleisten.

2014

Zum Abschluss des Insolvenzverfahrens wurde von Oliver D. Schneeberger, dem Sohn des ehemaligen Gründers und dem Erfinder der Flüssigwachskerze, des Ewigbrenners die Heliotron Deutschland GmbH gegründet, welche die Vermögensgegenstände der insolventen Heliotron Kerzen GmbH im Rahmen eines Asset Deals erworben hat. Alle Mitarbeiter wurden durch die Heliotron Deutschland GmbH übernommen. Herr Oliver D. Schneeberger ist heute Geschäftsführer und Hauptgesellschafter des Unternehmens. Im Laufe des Planinsolvenzverfahrens der Heliotron Kerzen GmbH wurde der Personalbestand nahezu verdoppelt. Kein Mitarbeiter verlor aufgrund der Unternehmensinsolvenz seinen Arbeitsplatz.

Logo Heliotron Deutschland GmbH

2015

Heute setzt das Unternehmen auf organisches Wachstum und expandiert weiterhin stark innerhalb Deutschlands und in angrenzenden Ländern. Neben einer vollständigen Überarbeitung des Produktportfolios wird das Marketing massiv gestärkt und weiterhin in eine Verbesserung der Kundenbeziehungen investiert.

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